Viele Eltern-Kind-Beziehungen sind durch Kontrolle und Widerstand geprägt. Oft prägen Anklagen unsern Erziehungsalltag, obwohl wir eigentlich wissen, dass Anklagen meist nur
Verteidigung und Gegenklage auslösen und nur selten Einsicht und Umkehr.
Dieses Seminar hat nicht „christliches“ Verhalten bei den Kindern zum Ziel, sondern die Entwicklung des inneren Menschen. Es geht um Beziehung, um Liebe, Achtung und Gehorsam.
Das muss man nicht erzwingen, das kommt aus dem Vertrauen.
An diesem Wochenende befassen wir uns mit Erziehung, die sich an den Weisungen Jesu orientiert und an angeborenem Wissen der Eltern und Kinder. Es ist kein Zufall, dass das zusammenpasst.
Wir werden sehen, wie elterliche Leiterschaft im Sinne Jesu aussieht und wie wir Kinder in einen Jüngerschaftsprozess führen können.
Und wir erleben, wie in der Familie Beziehungen durch gegenseitigen Respekt und Vertrauen gelebt werden können.
Zielgruppe:
Erziehende von Kindern aller Altersgruppen.
Leitung:
Heinz Etter, Primar- und Sekundarlehrer und Heilpädagoge. Er leitete bis 2004 zusammen mit seiner Frau Hanni ein Sonderschulheim. In dieser Zeit formulierten sie zusammen die
„Vertrauenspädagogik“ und entwickelten sie seither in Seminaren und Beratungen weiter. Seit 2009 arbeitet er als Autor, Referent und Berater für Vertrauenspädagogik. Er ist verheiratet und
Vater von vier erwachsenen Kindern und Grossvater von neun Enkelkindern.
Programm:
Freitag
Ab 14 Uhr
Anreise - Zimmerbezug
18.00 Uhr
Abendessen
19.30 Uhr
Herzlich willkommen!
Einander kennen lernen
20.00 Uhr
Die Problemstellung
Samstag
Ab 8 Uhr
Frühstücksbuffet
09.30 Uhr
Die Join-up Intervention: Umdenken; Führen ohne Anklage
12.00 Uhr
Mittagessen
14.30 Uhr
offene Gesprächsrunde oder Zeit für Wellness usw.
18.00 Uhr
Abendessen
20.00 Uhr
Leben im Join-up
Die Gleichaltrigen-Orientierung
Sonntag
Ab 8 Uhr
Frühstücksbuffet
10.00 Uhr
Lernen statt Pauken,
„Juf“ ein Gesellschaftsspiel mit Nebenwirkungen