Geschichte des Zentrum Ländli

Geschichte

Um das Jahr 1912 zogen drei junge Schweizerinnen nach Marburg und Gunzenhausen in die Mutterhäuser von Pfarrer Theophil Krawielitzki, um Diakonissen zu werden. 1923 gründeten die drei Schwestern den Schweizerischen Gemeinschafts Diakonieverband. 1924 wurde in Mannenbach das Hotel Wartburg erworben und fortan christlich geführt. Pfarrer Krawielitzki stand wohlwollend und unterstützend hinter dem Werk und ernannte Schwester Wilhelmine Pohlmeier zur Hausmutter auf der Wartburg, die zur prägenden Gestalt des jungen Schweizer-Diakonieverbandes werden sollte. 1925 traten die ersten Schweizer-Schwestern ein und man nahm das Angebot der deutschen Ärztin Minna Popken an, das Kurhaus Ländli in Oberägeri zu pachten. 1926 zog Wilhelmine Pohlmeier mit einigen Schwestern von der Wartburg nach Oberägeri. 1928 wurde das Kurhaus gekauft und 1934 der Name des Werks geändert in «Diakonieverband Ländli in Oberägeri». Neben Wartburg und Oberägeri wurde der Dienst im In- und Ausland weiter ausgebaut.

2016 beschliesst die Schwestergemeinschaft aufgrund der zunehmenden Schwierigkeiten im Gesundheitswesen die Schliessung des Gesundheitszentrums und somit den Kurbetrieb nicht mehr weiter zu führen und ab 1. Februar 2016 keine medizinischen und therapeutischen Leistungen mehr anzubieten. Aufgrund dieser Neuausrichtung ist ein Ausbau des Angebotes «Wohnen mit Service» sowie des Ferien- und Seminarbereichs geplant.

Bauliche Stationen Ländli-Areal:

  • 1935 Ausbau des Kurhauses
  • 1936 Haus Tanneck
  • 1946 Mutterhaus und Kirche
  • 1955 Haus Birkenrain
  • 1967 Schulpavillon
  • 1971 Hallenschwimmbad
  • 2006 Wellness-Oase
  • 2012 Totalsanierung Haus Tanneck
  • 2016 Umbau des ehemaligen Gesundheitszentrums